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Lexikon der Fachbegriffe Die Etikettenwelt einfach erklärt.

Kopierschichten

Lichtempfindlich sensibilisierte kollodiale Stoffe für eine Lösungsentwicklung, d.h. Teile der Kopierschicht bleiben nach dem Entwicklungsprozess vollständig auf der Druckplatte, andere werden völlig abgelöst. Kopierschichten bestehen aus einem Schichtgrundstoff (Kolloide), Sensibilisatoren (lichtempfindliche Substanzen), bestimmten Farbstoffen und Wasser als Lösemittel. Als Sensibilisatoren werden heute fast ausschließlich synthetische Stoffe (Diazoverbindungen, Fotopolymere) eingesetzt. Je nach chemischer Struktur der Diazoverbindung ist eine Positivkopie oder eine Negativkopie möglich. Damit ergeben sich folgende Reaktionen auf UV-Licht bei der Belichtung: Positivkopie: Licht zersetzt die Kopierschicht. Dadurch werden belichtete Partien löslich für den Entwickler. Negativkopie: Licht härtet die Kopierschicht. Dadurch werden belichtete Partien unlöslich für den Entwickler. Fotopolymere sind nur für eine Negativkopie einzusetzen. Belichtete Fotopolymere polymerisieren zu unlöslichen Makromolekülen, unbelichtete Partien werden beim Entwickeln von der Druckplatte ausgewaschen.