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Lexikon der Fachbegriffe Die Etikettenwelt einfach erklärt.

Rastertonwerte

Flächendeckung, Kurzbezeichnung F (nach Fogra). Zur zahlenmäßigen Erfassung und Definition bestimmter flächenvariabler binärer Bildinformationen (Rasterpunktgrößen) dient der Rastertonwert F in Prozent (%) auf dem Film oder im Druck. Er gibt das Verhältnis einer bestimmten, mit Rasterpunkten bedeckten Fläche zum transparenten Film bzw. zum Papierweiß an:
Film bzw. Papierweiß: F = 0%, Vollfläche: F = 100%

Beispiel: Bei einem Rastertonwert von 50% ist genau die Hälfte der Fläche (schachbrettartig) mit Rasterpunkten bedeckt, bei der anderen Hälfte ist das Papier unbedruckt bzw. der Film transparent.
Zur Qualitätskontrolle im Offsetdruck ist durch Messen eine optimale Druckmaschineneinstellung und ein standardisiertes Drucken möglich. Dazu ist der Begriff Rastertonwert zu erweitern.
Der geometrisch abzuleitende Rastertonwert auf dem Film wird in Prozent Flächendeckung angegeben: FR(%) = Flächendeckung Rasterfilm in Prozent

Der Rastertonwert im Druck ist nicht gleich der geometrischen Flächendeckung im Rasterfilm. Besonders der Lichtfang verändert optisch und auch messtechnisch den Tonwert. Die Rasterpunkte scheinen eine größere Fläche zu bedecken, die Fläche wirkt dunkler. Die optisch wirksame oder äquivalente Flächendeckung im Druck setzt sich demnach aus der geometrischen Flächendeckung und der optischen Zunahme zusammen.

FD(%) = Flächendeckung Druck in Prozent

Der Rastertonwert im Druck ist aus den Messwerten der Dichte des Volltons (als Referenzmessung) und der Dichte des Rastertons mathematisch zu ermitteln. Moderne Densitometer zeigen nach beiden Messungen den Rastertonwert direkt an.