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Lexikon der Fachbegriffe Die Etikettenwelt einfach erklärt.

UL-Zulassung

Mit der „UL-Zulassung“ sind die Zulassungsvorschriften für die Vereinigten Staaten von Amerika gemeint. Diese werden von den Underwriter Laboratories (UL) überprüft. Im Zusammenhang mit Etiketten sind speziell die Sicherheitszulassung UL-1950 und die Zulassung UL-508 relevant.
Underwriter Laboratories ist eine US-amerikanische, gemeinnützige und private Organisation. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Produktsicherheit zu testen und zu zertifizieren. Ihr Hauptsitz befindet sich in Northbrook im US-Bundesstaat Illinois. Underwriter Laboratories entwickelt Normen und Testverfahren für Produkte, Materialien, Komponenten, Werkzeuge und Ausrüstung. Mit ihren Zulassungsprogrammen für Managementsysteme evaluieren und zertifizieren die Underwriter Laboratories auch die Effizienz von internen Geschäftsprozessen einer Firma. Zudem analysieren sie Trinkwasser- und andere Reinwasserproben in ihrem Trinkwasserlabor in South Bend im US-Bundesstaat Indiana.
Etiketten die als Typenschilder eingesetzt werden, benötigen häufig eine UL-Zulassung. Etiketten und Typenschilder werden auf anwendungstypischen Testoberflächen verklebt und thermischen, mechanischen und chemischen Belastungen ausgesetzt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer UL-Anerkennung, bei der nur Einzelkomponenten betrachtet werden und der UL-Listung, bei der das Endprodukt, bestehend aus den Einzelkomponenten, freigegeben wird. Die UL teilt die Etiketten und Schilder in vier verschiedene Zulassungskriterien ein. Die Klasse PG-GU2 beinhaltet die Herstellung von Kennzeichnungsmaterialien, also unbedruckte und unverarbeitete Folien. Initiatoren der Zulassung sind die Folienhersteller. Die Klasse PGDQ2 beinhaltet bedruckte Schilder und Etiketten. Initiatoren sind die Etikettenhersteller. In Klasse PGJI2 sind die bedruckbaren Etiketten vertreten. Die Beschriftung findet beim Endverarbeiter statt. PGIS2 beinhaltet Kennzeichnungssysteme für limitierte Anwendungen. Das bedeutet, dass diese Zulassung nur für spezifische Komponenten, wie beispielsweise Schaltschränke gilt und nicht für den allgemeinen Einsatz anerkannt ist.