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Lexikon der Fachbegriffe Die Etikettenwelt einfach erklärt.

Zugfestigkeit

Eigenschaft eines Materials, der Zugkraft standzuhalten. Sie wird mit der Kraft angegeben, die parallel zur Ebene des Materials aufgewendet werden muss, bis es unter definierten Bedingungen zu dessen Bruch führt.
Als Formelzeichen der Zugfestigkeit ist Rm fest gelegt. Die Dimension der Zugfestigkeit ist Kraft pro Fläche. Als Maßeinheiten werden häufig N/mm² oder MPa (Megapascal) verwendet. In einem so genannten Spannungs-Dehnungs-Diagramm kann die Zugfestigkeit aus der maximal erreichten Kraft direkt errechnet werden. Die Messung erlaubt auch gleichzeitig Rückschlüsse auf die Elastizität und Dehnbarkeit eines Werkstoffes, z.B. Papier, Kunststofffolie, Metallfolie. Gemessen wird mit einfachen Zugprüfgeräten bis zu hochwertigen, automatisch arbeitenden Zugprüfmaschinen. Bei Papieren ist die Widerstandsfähigkeit gegen das Zerreißen gekennzeichnet durch die Reißlänge und die Bruchdehnung. Die Festigkeit ist in der Laufrichtung größer als in der Dehnrichtung. Die Zugfestigkeit erlaubt damit u.a. wichtige Aussagen zur Verdruckbarkeit eines Werkstoffes in Rollen-Druckmaschinen. In der Vergangenheit wurde die Zugfestigkeit häufig für die Charakterisierung von Etiketten verwendet.